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Freidemokraten begrüßen Rolle rückwärts im Bildungsagentur-Chaos

Bautzen/31.08.2017) Die FDP Bautzen begrüßt die Entscheidung des sächsischen Kultusministeriums, die derzeitigen Standorte und Strukturen der Bildungsagenturen bis auf weiteres zu erhalten. “Wir sind erleichtert, dass dieses Chaos jetzt erst einmal aufhört”, erklärt FDP-Kreisvorstand und Mitglied des sächsischen Landesvorstandes Thomas Kunz. “Gerade im Hinblick auf den Lehrermangel sind schnelle und flexible Absprachen mit den ortsnahen Bildungsagenturen für die Schulen und auch die Bautzener Städte und Gemeinden essenziell. So richtig in manchen Fällen eine Zentralisierung und Vereinfachung der Behörden ist, hier wäre sie ein empfindlicher Schlag gegen die Qualität der Bautzener Bildungslandschaft.”

Deutliche Kritik äußert auch der sächsische Spitzenkandidat der FDP Torsten Herbst: “Einer der schlimmsten Schulstarts der letzten Jahre reicht der Ministerin offenbar noch nicht. Statt mit Ruhe und Bedacht das dringende Problem des Lehrermangels anzugehen, wird mit einem überhasteten Behörden-Roulette zusätzlich noch Chaos geschaffen. Das Personal vor Ort und die kommunalen Entscheider war in den letzten Wochen erheblich verunsichert. Wir fordern effektive Maßnahmen statt Glücksspiel auf dem Rücken der Betroffenen. Ein Auswürfelns der zukünftigen sächsischen Bildungslandschaft kann sich der Freistaat in der derzeitigen Situation nicht leisten.”

Die Bautzener Freidemokraten fordern stattdessen, den Schulen mehr Freiheit zu lassen. “Die Schulen sollten sehr viel mehr selbst über das eigene Personal entscheiden können. Die Lehrer vor Ort kennen die Bedürfnisse der eigenen Schule und können die richtigen neuen Kollegen besser aussuchen als weit entfernte Bürokraten", meint Kunz abschließend.

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